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Selective Professional Haarpflege Cemani Beard ...
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12,53 € *
zzgl. 3,50 € Versand

Selective Professional - Beard OilDas Beard Oil aus der Serie Cemani von Selective Professional pflegt Ihre Barthaare von der Wurzel bis zur Spitze. Ob Vollbart oder Schnurrbart: Das Öl enthält sorgsam ausgewählte pflanzliche Öle, die Ihr Haar angenehm weich und geschmeidig machen. Haut und Haare werden intensiv genährt, wodurch der Bart einen attraktiven Glanz erhält. Darüber hinaus neutralisiert das Cemani-Bartöl zuverlässig Gerüche. Der Bart wird von einer männlichen, markanten Duftnote umhüllt, sodass Sie sich rundherum gepflegt fühlen.Bartpflege leicht gemachtWenn Sie bei der Bartpflege keine Kompromisse eingehen möchten, verwenden Sie das Cemani Beard Oil von Selective Professional. Es nährt, pflegt und hinterlässt nichts als einen tollen Glanz und einen angenehmen Duft. Auch die Anwendung ist denkbar einfach: Geben Sie regelmäßig eine kleine Menge des Bartöls auf Ihre Handflächen und verteilen Sie es gleichmäßig im Bart. Das Bartöl wird nicht ausgespült, sodass Sie den ganzen Tag hindurch von seiner pflegenden Wirkung profitieren.

Anbieter: parfumdreams
Stand: 05.12.2020
Zum Angebot
Braun Series 3 3050cc Elektrischer Rasierer  1 Stk
165,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Braun Series 3 ProSkin 3050cc wiederaufladbare Elektrorasierer bietet eine effiziente Rasur – selbst bei einem 3-Tage-Bart. Erhalten Sie vom ersten bis zum letzten Zug eine herausragende Rasierleistung mit dem eingebauten ausfahrbaren Präzisionstrimmer zum Formen von Schnurrbart und Koteletten, drei unabhängig beweglichen Rasiererelementen, die sich für besseren Komfort Ihren Konturen anpassen, und einem speziellen MicroComb, der mehr Haare in einem Zug* erfasst, für eine schnellere und sanftere Rasur. Der robuste Rasierer ist bis zu 5 Meter wasserdicht und die Reinigungs- und Ladestation entfernt 99 % aller Keime für eine hygienischere Reinigung. *gegenüber der vorhergehenden Series 3. An 3-Tage-Bärten getestet.

Anbieter: Flaconi
Stand: 05.12.2020
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ERBE Mondial 1908 Antica Barberia Original Citr...
Angebot
16,15 € *
zzgl. 3,50 € Versand

Mit dem Antica Barberia Moustache Wax Original Citrus von Mondial lässt sich Ihr Schnurrbart wunderbar modellieren und in Form bringen. Dieses Modellierwachs schenkt Ihrem Bart einen natürlichen Effekt.

Anbieter: parfumdreams
Stand: 05.12.2020
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Herrenrasierer MS 6840 Grundig
29,99 € *
zzgl. 5,95 € Versand

* Mit 3-fach Schersystem * Ausklappbarer Langhaarschneider * Ergonomischer Anti-Rutsch-Griff * Bequeme und einfache Reinigung: Abwaschbar unter fließendem Wasser Der elektrische Rasierer „MS 6840“ macht die tägliche Pflege zum Kinderspiel. Ob glatt, kurz, 3-Tage-Bart oder Vollbart: Mit 3-fach Schersystem garantiert der Rotationsrasierer eine absolut gründliche, schnelle Rasur. Mit perfekter Präzision und äußerst sanft passt er sich aufgrund der einzeln gelagerten Scherköpfe Ihren Gesichtskonturen an. Der integrierte, ausklappbare Langhaarschneider dient dem Kürzen von Kotletten, Nackenhaare und Schnurrbart. Technische Daten * Akku-/Netzbetrieb * Weltweite Spannungsanpassung: 100-240 Volt * Betriebszeit: Bis zu 50 Minuten * Ladezeit: ca. 120 Minuten Farbe: Schwarz Lieferumfang * 1 x Elektrischer Rasierer, Haarschneider, Rotation „MS6840“, Schwarz * 1 x Schutzkappe * 1 x Netzteil * 1 x Aufbewahrungsbeutel * 1 x Bedienungsanleitung

Anbieter: Westfalia
Stand: 05.12.2020
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Proraso Herrenpflege Azur Lime Bartöl 30 ml
Unser Tipp
11,95 € *
zzgl. 3,50 € Versand

Verwöhnen Sie Ihren Bart mit dem Azur Lime Bartöl von Proraso. Das frische, nach Limette duftende Öl ist die perfekte Pflege für lange und dichte Bärte und löst nahezu jedes Bartproblem. Egal ob juckende Haut, störrischer Bart oder oder fehlender Glanz, mit der Bartpflege können Sie Haut und Barthaar wieder geschmeidig und weich pflegen. Um die Verträglichkeit des Öls zu steigern, wurde auf Silikone und Parabene verzichtet.Bartprobleme schnell und einfach behebenDas Azur Lime Bartöl von Proraso ist ein sanftes Öl speziell zur Bartpflege. Es sorgt bei Dreitagebart, buschigen Schnurrbärten und störrigen Vollbärten gleichermaßen für geschmeidig weiches Barthaar und ist für die tägliche Pflege geeignet. Die reichhaltige Bartpflege enthält feuchtigkeitsspendendes Avocadoöl, hautglättendes Macadamiaöl und Sonnenblumenöl und kann Ihnen bei der Lösung von sämtlichen Bartproblemen eine Hilfe sein. Sie versorgt das Barthaar und die Haut mit Feuchtigkeit, pflegt sie wieder geschmeidig weich, wirkt beruhigend verleiht dem Bart einen frischen Duft mit subtilen Minznoten und süßen Zitrusaromen. Außerdem wird der Bart leichter formbar und ist perfekt auf die nachfolgende Bartpomade vorbereitet.Sie können die Rasurpflege zwei- bis dreimal täglich anwenden. Einige Tropfen des Öls auf die Handflächen geben, verreiben und sorgfältig in den Bart einmassieren.

Anbieter: parfumdreams
Stand: 05.12.2020
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Herrenrasierer MS 6840
29,99 € *
zzgl. 5,95 € Versand

* Mit 3-fach Schersystem * Ausklappbarer Langhaarschneider * Ergonomischer Anti-Rutsch-Griff * Bequeme und einfache Reinigung: Abwaschbar unter fließendem Wasser Der elektrische Rasierer „MS 6840“ macht die tägliche Pflege zum Kinderspiel. Ob glatt, kurz, 3-Tage-Bart oder Vollbart: Mit 3-fach Schersystem garantiert der Rotationsrasierer eine absolut gründliche, schnelle Rasur. Mit perfekter Präzision und äußerst sanft passt er sich aufgrund der einzeln gelagerten Scherköpfe Ihren Gesichtskonturen an. Der integrierte, ausklappbare Langhaarschneider dient dem Kürzen von Kotletten, Nackenhaare und Schnurrbart. Technische Daten * Akku-/Netzbetrieb * Weltweite Spannungsanpassung: 100-240 Volt * Betriebszeit: Bis zu 50 Minuten * Ladezeit: ca. 120 Minuten Farbe: Schwarz Lieferumfang * 1 x Elektrischer Rasierer, Haarschneider, Rotation „MS6840“, Schwarz * 1 x Schutzkappe * 1 x Netzteil * 1 x Aufbewahrungsbeutel * 1 x Bedienungsanleitung

Anbieter: Westfalia
Stand: 05.12.2020
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TIGI Bed Head for Men Styling & Finish Mo Rider...
Angebot
6,85 € *
zzgl. 3,50 € Versand

Der For Men Mo Rider Moustache Crafter von TIGI bietet Form und Pflege für den Schnurrbart. Die Haarpflegeexperten von TIGI haben das Wachs eigens für die tägliche Bartpflege kreiert. Ein klassischer Moustache Bart erhält durch pflegende Inhaltsstoffe mehr Glanz und bleibt den ganzen Tag über in Form. Mit dem Bartwachs formen Männer auch ausgefallene Schnurrbart-Frisuren und konstruieren den Schnäuzer ganz nach ihren Wünschen. Ob kurz und ordentlich gekämmt oder länger und aufwendig gezwirbelt: Mit dem Moustache Crafter machen Herren jeden Barttrend mit.For Men Mo Rider Moustache Crafter: starker Halt und wertvolle PflegeDurch das formende Wachs behält der Bart sein Styling und bekommt zudem eine wertvolle Pflege. Bienenwachs verleiht dem Barthaar mehr Struktur. Natürliche Öle wie Sonnenblumen- und Kokosöl machen das Haar geschmeidiger und wirken wohltuend auf die darunter liegende Haut. Antioxidantien schützen vor freien Radikalen und beugen der Hautalterung vor. Die tägliche Bartpflege macht Schluss mit dem stachelig-kratzigen Gefühl, das viele mit einem Schnäuzer verbinden. Das Barthaar wird spürbar weicher und fühlt sich angenehmer an. Die hochwertigen Inhaltsstoffe wirken Hautreizungen entgegen. Zugleich verströmt der Mo Rider Mustache Crafter einen angenehmen, zitrusfrischen Duft mit den herben und maskulinen Noten von Zitrone und Limone.

Anbieter: parfumdreams
Stand: 05.12.2020
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Braun Series 3 - 3090cc Wet&Dry Rasierer inkl. ...
105,99 € *
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Series 3 - 3090cc Wet&Dry Rasierer inkl. Reinigungsstation von Braun Braun Series 3 - 3090cc Wet&amp,Dry Herrenrasierer inkl. Reinigungsstation &nbsp, Mit dem neuen Series 3 pr&auml,sentiert Braun seine neue MicroComb Technologie: Zwei Reihen feiner Rillen in gleichm&auml,&szlig,igen Abst&auml,nden umgeben den unabh&auml,ngig beweglichen Mitteltrimmer. Damit werden mit jedem Zug mehr Haare erfasst und den Scherelementen zugef&uuml,hrt, was die Rasur schneller macht. Der Unterschied zu anderen Rasierern ist deutlich sp&uuml,rbar, besonders beim H&auml,rtetest auf 3-Tage-B&auml,rten. &nbsp, Langes und kurzes Barthaar in nur einem Zug effektiv schneiden 3-fach-Schersystem. Durch die perfekte Zusammenarbeit der doppelten Scherfolie mit dem integrierten unabh&auml,ngig beweglichen Mitteltrimmer mit MicroComb Technologie werden Haare zunehmend kurz geschnitten. Sogar an schwierigen 3-Tage-B&auml,rten erfolgreich getestet, schneidet das 3-fach-Schersystem sowohl lange als auch kurze Haare in jedem Zug. Mitteltrimmer: &nbsp,schneidet problemlos selbst l&auml,ngere und schwierige Haare. 2x SensoFoil: &nbsp,f&uuml,r perfekte Gr&uuml,ndlichkeit, die l&auml,nger h&auml,lt. &nbsp, Flexible Scherelemente Passen sich den Gesichtskonturen an und erfassen lange wie kurze Haare mit jedem Zug. Triple Action Free Float System: &nbsp,Drei voneinander unabh&auml,ngig bewegliche Scherelemente passen sich jeder Gesichtskontur an und bieten so ein sanftes Rasurerlebnis. &nbsp, 100 % wasserdicht Unter der Dusche rasieren, oder mit Schaum oder Gel. Die Wet&amp,Dry Modelle des Braun Series 3 Rasierers wurden speziell entwickelt, um sie auch unter der Dusche1 oder mit Schaum oder Gel2 benutzen zu k&ouml,nnen. F&uuml,r eine erfrischende Rasur ohne Kompromisse bei der Leistung. &nbsp, Unter flie&szlig,enden Wasser absp&uuml,len Der Braun Series 3 ist IPX7 zertifiziert - er k&ouml,nnte problemlos bis zu 5 Meter tief in Wasser getaucht werden. Umso einfacher kann er nat&uuml,rlich bequem unter flie&szlig,endem Wasser gereinigt werden. &nbsp, Clean&amp,Charge Station mit Dreifachwirkung auf Alkoholbasis Die einzige Reinigungs- und Ladestation der Welt mit Dreifachwirkung auf Alkoholbasis reinigt hygienisch, pflegt und l&auml,dt den Rasierer auf. Die Reinigungs- und Ladestation, die 99,999 % aller Keime entfernt, ist 10x hygienischer als nur flie&szlig,endes Wasser. &nbsp, Pr&auml,zisionsmodus f&uuml,r schwierige Stellen Der Braun Series 3 hat einen sehr cleveren Pr&auml,zisionsmodus: Mit einem einfachen Schalter kann eine der beiden Scherfolien zeitweise eingezogen werden. Dadurch wird der aktive Teil des Scherkops deutlich schmaler, f&uuml,r eine einfachere pr&auml,zise Rasur. Das ist besonders hilfreich beim erreichen schwieriger Stellen wie unter Kinn oder Nase. &nbsp, Wiederaufladbare Ni-MH-Batterie Komplette Aufladung innerhalb von 1 Stunde, w&auml,hrend eine schnelle 5-min&uuml,tige Aufladung f&uuml,r 1 Rasur reicht. Das 6-teilige LED-Display3 zeigt den Batterie- und Hygienezustand und warnt vor niedriger Ladung. Je nach Modell Akku- oder Netzbetrieb. &nbsp, Gummierte Griffzone f&uuml,r sichere Bedienung auch in nassem Zustand. &nbsp, Langhaarschneider f&uuml,r pr&auml,zisere Konturierung von Schnurrbart und Koteletten. Technische Daten Akku Laufzeit ca. 50 min. Akku Ladedauer ca. 1 Std. 45 Minuten Schnellladung f&uuml,r eine Rasur: 5 min. 3-fach Schersystem beweglicher Scherkopf Pr&auml,zisionstrimmer Batterieanzeige:&nbsp,LED Batterieanzeige (4 Stufen) Reinigungsstatus Reisesicherung Reinigungsstation Akku:&nbsp,NiMh Akkubetrieb Automatische Spannungsanpassung Farbe: Schwarz&nbsp, Lieferumfang Braun Series 3 - 3090cc Wet&amp,Dry Rasierer inkl. Reinigungsstation Reiseetui

Anbieter: Comtech
Stand: 05.12.2020
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Series 7000 SW7700/67 Herrenrasierer Star Wars ...
249,99 € *
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Werde eins mit der Macht von V-Track Pro und bezwinge selbst längere Haare. Unser V-Track Pro verfügt über 72 selbstschärfende V-förmige Klingen, die selbst bei einem 3-Tage-Bart mit weniger Ziehen schneiden.Entwickelt für Perfektion- V-Track Precision Pro Klingen für unsere beste Rasur selbst bei einem 3-Tage-Bart- 72 rotierende Klingen erfassen und schneiden Haare aus allen Winkeln- In 5 Richtungen bewegliche Flex-Scherköpfe passen sich Konturen mit weniger Druck anEntwickelt für maximale Hautpflege- SkinGlide-Ringe für sanftes Gleiten ohne Reibung- Schonende Trocken- oder erfrischende Nassrasur mit AquatecEinfache Bedienung- 60 Minuten kabellose Rasur nach vollständigem Aufladen- 1 Stunde Ladezeit- Rasierer kann unter fließendem Wasser gereinigt werdenHolen Sie das Beste aus Ihrem Rasierer heraus- Aufsteckbarer Trimmer für perfektes Trimmen von Schnurrbart oder KotelettenV-Track Precision Pro KlingenGönnen Sie sich eine gründliche Rasur. Die VTrack Precision Pro Klingen führen bei einem 3-Tage-Bart jedes Haar sanft in die optimale Position, selbst flach anliegende Haare undHaare unterschiedlicher Länge. Schneidet 30 % gründlicher in weniger Zügen und ist sanft zur Haut.72 selbstschärfende Klingen72 selbstschärfende Klingen. 151.000 Schnitte pro Minute. Null verbleibende Haare - egal in welche Richtung diese wachsen.SkinGlide-RingeErleben Sie eine noch angenehmere Rasur dank der SkinGlide-Ringe mit Mikrokügelchenbeschichtung für sanftes Gleiten ohne Reibung. Tausende kleine glasartige Kügelchen reduzieren die Reibung und den Oberflächenwiderstand zwischen dem Rasierer und Ihrer Haut. Dadurch gleitet der Rasierer unglaublich sanft und schützt vor Hautirritationen.In 5 Richtungen bewegliche DynamicFlexScherköpfeUnsere Scherköpfe bewegen sich ganz einfach in 5 Richtungen und folgen sanft den KonturenIhres Gesichts und Ihres Halses. So müssen Sie weniger Druck für eine gründliche Rasurausüben und schonen Ihre Haut.Aquatec Wet & DryWählen Sie Ihre bevorzugte Art der Rasur. Mit der AquaTec Wet & Dry-Versiegelung könnenSie sich für eine schnelle und komfortable Trockenrasur oder eine erfrischende Nassrassurentscheiden - mit Rasiergel oder Schaum, selbst unter der Dusche.60 Minuten kabellose RasurSie genießen 60 Minuten Laufzeit (das entspricht etwa 20 Rasuren) pro Aufladung von einer Stunde. Dieser Rasierer kann nur im Akkubetrieb verwendet werden.1 Stunde LadezeitRasieren Sie dank des leistungsstarken, energieeffizienten und langlebigen LithiumIonen-Akkus mit konstanter Leistung über Jahre. Eine Schnellladung von 5 Minuten ermöglicht Ihnen genug Energie für eine Rasur.Vollständig abwaschbarer RasiererÖffnen Sie einfach den Scherkopf, und spülen Sie ihn gründlich unter fließendem Wasser ab.

Anbieter: Expert Technomarkt
Stand: 05.12.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
51,00 € *
zzgl. 11,95 € Versand

Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 05.12.2020
Zum Angebot
Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
65,40 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 05.12.2020
Zum Angebot
Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
51,00 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 05.12.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
46,83 € *
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Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

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Stand: 05.12.2020
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